zitat

Wenn du das Leben
begreifen willst,
glaube nicht, was man sagt,
und was man schreibt,
sondern beobachte selbst,
und denke nach.

(Anton Tschechow)






 

Schöne Lebensweisheiten

Tiefgründige Weisheiten des Lebens, Gedanken aus aller Welt, Aphorismen, Sprüche, Zitate und Texte zum Nachdenken.

FÜR'S LEBEN

Gibt es einen einzigen Begriff, von dem man sich sein ganzes Leben lang leiten lassen kann? Könnte es die Rücksichtnahme sein? Fügt anderen nichts zu, was euch nicht selbst zugefügt werden soll.

(Konfuzius, 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

NEIN SAGEN LERNEN

Man muss lernen, nein zu sagen. Das nützt einem mehr, als Latein lesen zu können.

(Charles Haddon Spurgeon 1834-1892), englischer Theologe)

ERWACHEN

Die Ausübung ist in sich selbst das perfekte Erwachen. Die Ausübung ist Erwachen, das Erwachen ist ohne Ende und die Ausübung ohne Anfang.

(Meister Dogen 1200-1253, Lehrer des japanischen Zen-Buddhismus)

MUT

Wenn man nicht weiss, was man tun soll, kann man tun, wofür man Mut braucht.

(Michael Depner, Wuppertal)

Zitat hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Hr. Depner.

WISSEN

Zu wissen, dass wir wissen, was wir wissen und nicht zu wissen, was wir nicht wissen, das ist wahres Wissen.

(Kopernikus 1473-1543, preussischer Astronom)

KONSUM

Würde Konsum glücklich machen, müssten wir ihn nicht andauernd wiederholen.

(© Monika Minder)

BILDER DES HIMMELS

Vielleicht gibt es bestimmte Bilder im Himmel für diejenigen, die sie sehen möchten. Um danach festzustellen, dass sie die gleichen in sich tragen.

(Platon 427-347 v.Chr., griechischer Philosoph)

SEHN UND ERFAHREN

Sehn und Erfahren ist so nötig als Lesen und Lernen.

(Arthur Schopenhauer 1788-1860, deutscher Philosoph)

NICHTS ERZWINGEN

Ich bin gleichsam der, der durch eine Landschaft geht, die mit Gräben durchzogen ist. Komme ich an einen Graben, so suche ich nicht nach der Brücke. Ich werfe ein Brett hin und steige hinüber. So kommt man weit.

(Karl Jaspers 1883-1969, deutscher Psychiater und Philosoph)

HALBE WAHRHEITEN

Es sind gerade die halben Wahrheiten die schlimmsten Lügen, weil sie durch den kleinen Bestandteil von Vernunft täuschen und durch den andern Bestandteil von Wahn berauschen.

(Johann Gottlob von Quandt 1787-1859), deutscher Kunsthistoriker)



Sonnenuntergang

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Bild-Text

Kunst ist es, aus dem grössten Pech noch ein kleines Glück zu machen.

(© Monika Minder)

UNRUHIGES HERZ

Wenn dein Herz unruhig ist, richte den Blick nach innen und sei ganz gegenwärtig, dann wirst du spüren, was dir fehlt.

(© Monika Minder)

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TRÄUME LEBEN

Der nur das Leben träumt, kann mir nicht Leben geben. Und der es lebt, der nimmt mir meinen Traum! In uns allen ist Traum und Leben eines.

(Peter Altenberg 1859-1919, österreichischer Schriftsteller)

UNGERECHTIGKEIT

Eine einzige Ungerechtigkeit setzt die ganze Menschheit ins Unrecht.

Romain Rolland 1866-1944), französischer Schriftsteller)

SICH EIN GUTER FREUND SEIN

Aufmerksam sein, die eigenen Bedürfnisse be-achten,
sich selber geben, was man von anderen erwartet,
das ist der Anfang einer lebenslangen Freundschaft.

(© Monika Minder)

ETWAS GUTES TUN

Tu etwas Gutes, wo immer du bist. Es sind all die
Kleinigkeiten, die zusammen die Welt verändern.

(Desmond Tutu 1931, südafrikanischer Theologe)



Rose mit Wassertropfen

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Bild-Text

In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.

(Aristoteles)

DAS LEBEN

Das Leben ist vielleicht auch nur ein höchster Begriff
wie Raum und Zeit; es ist die Kategorie der Möglichkeit.

(Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker)

GEDULD

Hast du in dir die Geduld, zu warten, dass dein Geist zur Ruhe kommt und sich klärt wie Wasser, über das eine Ente geschwommen ist? Kannst du ruhig bleiben, ohne dich zu bewegen und abwarten, bis die richtige Lösung von alleine auftaucht?

(Asiatische Weisheit)

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BRÜCKEN

Das Leben bietet uns Brücken, wir müssen sie nur sehen und den Mut haben, sie zu begehen.

(© Monika Minder)

NOSTALIGE

Nostalgie ist der Trost der Vergänglichkeit.

(Asiatische Weisheit)

STOLZ

Stolz ist nichts anderes als der Glaube, man müsste von anderen als erhaben gesehen werden. Schande ist nichts anderes als die Angst vor Demütigung, als zu gering geschätzt zu werden. Wenn jemand sein Herz daran setzt, hoch angesehen zu werden, und es auch erreicht, lebt er automatisch mit der Angst, diesen Status auch wieder zu verlieren.

(Lao Tse, 6.Jh.v.Chr., chinesischer Philosoph)

WAS WIR SIND

Die Tage nehmen dem Leben etwas von dem, was es ist. Wir können jedoch dem Leben etwas geben von dem, was wir sind.

(© Monika Minder)

WO IST DER STERN

Wo ist der Stern auf dem sich unsere verlorenen, unsere vertanen, unsere vergeudeten Werte sammeln? Auf diesem Stern müsste der Paradiesgarten zu finden sein.

(Jakob Wassermann 1873-1934, deutscher Schriftsteller)

GÜLTIGKEIT

Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein; wer wirklich weise ist, kann nie verwirrt werden; wer wirklich tapfer ist, fürchtet sich nie.

(Konfuzius 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

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MAN ÖFFNET DIE AUGEN

Man öffnet die Augen, schliesst sie wieder und nimmt das, was man erblickt, hinüber in den Traum. Das ist das Leben.

(Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker)

SELBSTWERTGEFÜHL

Echtes Selbstwertgefühl wird durch das Erleben eigener Fähigkeiten gefüttert. Das Lob anderer ist nur Zuckerwasser.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Hr. Depner.

BLICK IN DEN SPIEGEL

Ein Spiegel bist du nicht allein der Welt, sie ist ein Spiegel auch, darin du selbst dich schauend bist.

(Friedrich Rückert 1788-1866, deutscher Dichter, Übersetzer)

DIE POESIE DES LEBENS

Die Poesie des Lebens ist die Poesie der Geschlechter. Es wird Zeit diese neu zu entdecken.

(© Monika Minder)



Rose mit Wassertropfen

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Bild-Text

Fort, dass wir müssig nicht die Zeit versitzen:
Die Stunde, die noch unser, lasst uns nützen!

(William Shakespeare, 1564-1616)

DAS WISSEN DES NICHTWISSENS

Je mehr man schon weiss, je mehr hat man noch zulernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in gleichem Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

(Friedrich Schlegel 1772-1829, deutscher Philosoph)

DIE WAHRE

Die wahre Liebe ist Aufgabe in einem Werden und Werden lassen.

(© Monika Minder)

DER REIZ DER WELT

Der Reiz der Welt steht mit dem Schmerz und dem Vergnügen, mit dem Entsetzen und der Hoffnung in gleicher Verbindung.

(Germaine de Staël 1766-1817, französische Schriftstellerin)

MENSCH UND EINSICHT

Der Mensch, der wenig nur gelernt,
wird alt ganz nach der Ochsen Art:
Es wächst ihm also bloss das Fleisch,
die Einsicht wächst ihm nicht.

(Gautama Buddha 563-483 v.Chr., Begründer d. Buddhismus)

DASEINSBERECHTIGUNG

Wenn man mit anderen lebt und durch ein Gefühl von Zuneigung mit ihnen verbunden ist, dann ist man sich dessen bewusst, dass man eine Daseinsberechtigung hat, dass man nicht ganz und gar wertlos und überflüssig sein kann, sondern vielleicht für das eine oder andere taugt, weil man einander nötig hat und als Reisegefährten dieselbe Reise macht. Also, das Gefühl eines geziemenden Eigenwertes ist sehr abhängig von den Beziehungen zu anderen.

(Vincent van Gogh 1853-1890, niederländischer Maler)

ZÄRTLICHKEIT UND GÜTE

Zärtlichkeit und Güte drücken nicht Schwäche und Verzweiflung aus, sondern sie sind Zeichen der Stärke und Entschlossenheit.

(Khalil Gibran 1883-1931, lib-amerikanischer Philosoph)

DAS GUTE BEISPIEL

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

(Albert Schweitzer 1875-1965, elsässischer Philosoph, Arzt, Theologe)



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Bild-Text

Im Verhältnis zu dem Unbedingten gibt es nur eine einzige Zeit: die Gegenwart.

(Sören Kierkegaard, 1813-1855)

WEISE LEBENSFÜHRUNG

Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

(Seneca ca. 1 - 65 n.Chr., römischer Philosoph)

LEBEN IN DER LIEBE

Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.

(Rudolf Steiner 1861-1925, öster. Philosoph, Pädagoge)

WENN DER HIMMEL

Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.

(Chinesisches Sprichwort)

ZU GRELLES LICHT

Zu grelles Licht gefährdet das Sehen. Übermässiger Lärm betäubt das Gehör. Zu starkes Gewürz verdirbt den Geschmack. Übergrosse Erregung stumpft das Gefühl.

(Laotse 6. Jh. v.Chr., chinesischer Philosoph)

AUFMERKSAM SEIN UND ACHTEN

Nichts beleidigt mehr als Verachtung; und es ist immer eine Art derselben, wenn wir das, was andre der Mühe wert geachtet haben, uns vorzutragen, nicht eines aufmerksamen Anhörens wert halten.

(Christian Garve 1742-1798, deutscher Philosoph)

DAS LEBEN IST KURZ

Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit.

(Ralph Waldo Emerson 1803-1882, US-amerikanischer Philosoph)

LEBEN HEISST

Leben heisst, es mit etwas zu tun haben - mit der Welt und mit sich.

(José Ortega y Gasset 1883-1955, spanischer Philosoph, Soziologe)

DER WEISE

Der Weise scheint in seinem Handeln langsam und ist doch schnell, er scheint zögernd und ist doch geschwind; weil er auf die rechte Zeit wartet.

(Lü Bü We, ca. 300-245 v.Chr., chinesischer Philosoph, Politiker)

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GEDANKEN - TEXTE - LEBENSWEISHEITEN

REIFE

Dort, wo unser Leben
in seinem Sommer angekommen ist,
brauchen wir mehr Zeit.
Wie die Frucht,
die noch alle Wärme und Liebe aufsaugt,
um zur endgültigen Reife zu gelangen,
und Geduld braucht bis zur Ernte.
Aus der Reife von Morgen
können wir noch nichts lernen,
aber aus der Ernte von gestern
und der Früchte der Jahre.

(© Monika Minder)

WENN FREUNDSCHAFT REIF WIRD

Acht Jahre mussten wir beeinander sein, uns gleichgültig sein. Jetzt sind wir getrennt und werden uns wichtig. Wer von uns beiden hätte auch nur von Ferne die verborgenen Fäden geahnt, die uns einmal so fest aneinander zwingen sollten und ewig.

Aber vielleicht war eben dieses beiderseitige Ausweichen das Werk einer weiseren Vorsicht. Wir sollten uns erst kennen, wenn wir beide verdienten, gekannt zu sein.

Beide noch unvollkommen, hätten wir zu früh und zu viele Schwächen an uns beobachtet und wären nie füreinander erwärmt worden.

(Friedrich Schiller 1759-1805, deutscher Philosoph, Dichter)

> mehr Lebensweisheiten zur Freundschaft

WAS IST WEISHEIT ?

Weisheit ist...

... letzlich nichts anderes als das Mass unseres Geistes.

(Augustinus 354-430, römischer Philosoph; über das Glück)

Glücklich sein

Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heisst wirklich zu existieren.

(Baruch de Spinoza 1632-1677, niederländischer Philosoph)

und Bloch meint...

Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.

(Ernst Bloch 1885-1977, deutscher Philosoph)

WEITERE LEBENSWEISHEITEN

SICHERHEIT UND WÜRDE

Das Leben gewinnt an Sicherheit und Würde, wenn man es mit dem weiten Blick auf die Vergangenheit betrachtet.

(Annie Besant 1847-1933, britische Theosophin, Schriftstellerin)

DIE ALLEREDELSTE FREUDE DER SINNE

Die alleredelste Freude der Sinne und der allerheiligste Friede des Herzens und die allerminniglichste Gestalt der Werke kommen davon, dass der Mensch wahrhaft ist in all seinem Tun.

(Mechthild von Magedeburg 1207-1282, bedeutende Mystikerin)

DIE NÜTZLICHKEIT DES LEBENS

Die Nützlichkeit des Lebens liegt nicht in seiner Länge, sondern in seiner Anwendung.

(Michel de Montaigne 1533-1592, französischer Philosoph, Politiker)

WISSEN WER MAN IST

Der Mensch muss wissen, wer er war, bevor er zur Erkenntnis dessen kommt, was er ist.

(Helena P. Blavatsky 1831-1891, deutsch-russische Schriftstellerin)

> Lebensweisheiten über das Anfangen

KURZE + KNAPPE LEBENSWEISHEITEN

DURCH DIE FREUDE

Durch die Freude dringt die Schönheit der Welt in
unsere Seele ein.

(Simone Weil 1909-1943, französische Philosophin)

MENSCH SEIN

Mensch sein beginnt im eigenen Herzen.

(© Monika Minder)

IM "MAN" SPRECHEN

Wo wir im "man" sprechen, können wir uns nicht finden.

(© Monika Minder)

DAS LEBEN IST EINE REISE

Das Leben ist eine Reise. Glück finden wir auf dem Weg, nicht am Ziel.

(© Monika Minder)

LEBEN NÄHRT SICH

Leben nährt sich von Freundschaft.

(© Monika Minder)

LEBENSZWECK

Den Lebenszweck kann man so bestimmen: Entwickle dein Selbst, arbeite das, wozu du befähigt bist.

(Thomas Carlyle 1795-1881, schottischer Essayist, Historiker)

GOLDWAAGE

Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.

(© Fred Ammon 1930)

NIMM JEDEN MENSCHEN

Nimm jeden Menschen, wie er ist, weil du doch selbst so einer bist.

(© Fred Ammon 1930)

EINFALLEN - VERGESSEN

Was uns vorher nicht einfällt, können wir hinterher nicht vergessen.

(© Fred Ammon 1930)

REICHTUM

Viel Reichtum unserer Zeit entstand durch Mangel an Bescheidenheit.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

Quelle: kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken.

Diese Zitate sind hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Fred Ammon.

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