Lebensweisheiten Schmerz

Kurze und nachdenkliche Weisheiten über Schmerzen sowie schöne Bilder Sprüche, Links- und Bücher-Tipps.

Der Mensch als Schüler

Der Mensch ist ein Schüler, Schmerz ist sein Lehrer.

(Alfred de Musset 1810-1857, französischer Schriftsteller)





Schmerz nicht betäuben

Wer der Schüler seines Schmerzes sein will, sollte den
Schmerz nicht betäuben.

(© Monika Minder)


Blumenbild mit Lebensweisheit über den Schmerz

© Bild von Monika Minder (darf für private Zwecke gratis benutzt werden)




Schmerz zeigt Seele

Schmerz ist nicht nur Unruhe der Seele, er zeigt Seele.

(© Monika Minder)




Schmerz will Aufmerksamkeit

Jeder Schmerz ist ein Aufschrei einer sehnsüchtigen
Seele, der es an etwas mangelt.

(© Monika Minder)




Dem Schmerz in die Augen sehen

Steht dir ein Schmerz bevor oder hat er dich bereits
ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichtest,
indem du dich von ihm abwendest! sieh' ihm fest
ins Auge!

(Ernst Freiherr v. Feuchtersleben 1806-1849, österr. Philosoph)




Die schlimmsten Schmerzen

Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden, die ausgeweint
und ausgeschwiegen werden.

(Friedrich Bodenstedt 1819-1892, deutscher Schriftsteller)




Trotz allem Freudeswort

Trotz allem Freudeswort und Mitgefühlsgebärden bleibt
jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.

(Nicolaus Lenau 1802-1850, österreichischer Schriftsteller)




Unsere grösste Angst

Unsere grösste Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung
ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem
unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit.
Sie mitten in der Angst so ansehen, ist die vollkommene
Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint
der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder
ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser
Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir
ertragen müssen.

(Fernando Pessoa 1888-1935, portugiesischer Dichter, Schriftsteller)




Schmerz wählt seinen Boden

Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz
wählt den besten Boden.

(Christian Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dichter, Dramatiker)


Blumenbild mit kurzer Lebensweisheit über Schmerz

© Bild von Monika Minder (darf für private Zwecke gratis benutzt werden)



Gedanken und Lebensweisheiten über den Schmerz
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Wo der Schmerz drückt, dort wo es weh tut, können wir auf
der körperlichen Ebene deuten. Wenn auch nur, in dem wir mit
dem Finger auf die Stelle zeigen. Auf der übertragenen Ebene
ginge es auch nur darum, den Finger in die Wunde zu legen
und die richtigen Fragen zu stellen.

Die Frage nach dem eigenen Schatten, der sich in jedem
Schmerz und jedem Krankheitsbild verkörpert.

"Was fehlt dir?"

Denn "Krankheit ist der Aufschrei einer beleidigten Seele",
so Peter Altenberg.

Es gilt demnach herauszufinden, was die Seele beleidigt hat,
und dazu gibt der Körper mit seinen Symptomen und
Schmerzen die notwendigen Hinweise ...

Die Ausdrucksweise des Körpers ist die Symbolsprache, wie sie
uns in allen religiösen Traditionen und Mythen, aber auch in den
Bildern der Märchen und Legenden und natürlich in der einfachen
und oft direkten Audrucksweise der Umgangssprache begegnet...

Gelesen im Buch "Krankheit als Symbol" von Rüdiger Dahlke.



Weitere Lebensweisheiten über den Schmerz
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Es ist aber oft

Es ist aber oft der höchste Schmerz eine Bildung neuer,
höherer Organe, wenn die alten dem neu erwachten höheren
Streben nicht mehr genüge leisten.

(Gotthilf Heinrich von Schubert 1780-1860, deutscher Arzt)




Mehr als der Schmerz

Denke, dass das Hehre, Grosse mehr als der Schmerz ist
denn die Lust.

(Justinus Kerner 1786-1862, deutscher Arzt und Dichter)




Kommt dir ein Schmerz

Kommt dir ein Schmerz, so halte still und frage, was er
von dir will! Die ew'ge Liebe schickt dir keinen bloss darum,
dass du mögest weinen.

(Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker)




Mich ergriff der Schmerz und sprach

Nun bist du mein.
Ich bin das starke Haus, das dich behaust,
Ich bin im Haus der stärkste Stein.
Wenn du vertraust –
Ich bin das sichre Haus und schliess dich ein.
Ich bin das Brot,
Ich bin das gute Brot, das dich erhält,
Ich bin im Brot die grosse Not,
Die dich befällt,
Speis ich dich nicht; ich bin das Brot.

Ich bin der Wind,
Ich bin der Atem, der dich weich umweht.
Ich bin (die laue) Luft, die dich umsinnt,
Die nur zu kommen geht.
So bist du mein. Ich bin der weite Wind.
Versieh dich nicht –
Ich bin es auch, die deine Hand sich bricht,
Die Blume klein. Und bin das Licht,
Das süsse Licht,
Das sie umflicht –
Denn du bist mein. Versieh dich nicht!

(Marie Luise Weissmann 1899-1929, deutsche Dichterin)



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Link-Tipps

Schmerz Begriffserläuterung
Auf der Enzyklopädie Wikipedia.

Ganzheitliche Schmerztherapie
Behandlung von chronischen Schmerzen mit Akupunktur.

Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes
Wissenschaftliche Schmerzgesellschaft.

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