Maximen

Gedanken und Lebensregeln, tiefgründige Worte und Sätze, die ein
Lebensmotto ausdrücken, sowie Links-, Bücher- und Geschenk-Tipps.


Talente

Wer seine Talente kennt und seinem Stern folgt, wird
sein Glück finden.

(© Monika Minder)




Alles Gute

Alles Gute muss aus einem selbst kommen, sonst bringt
man es über einen blossen Anfall nicht hinaus.

(Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller)




Wenn es anders kommt

Wenn nicht immer alles so kommt, wie wir wollen, wir
nicht immer alles gleich bekommen oder nicht alles gleich
gelingt, kann das eine schöne Fügung sein. Angenommen
schenkt sie uns viel Erfahrung und die Fähigkeit, flexibel zu
reagieren.

(© Monika Minder)




Entscheidungen treffen

Es lohnt sich mutig Entscheidungen zu treffen. Leben ist
lernen und Fehler machen.

(© Monika Minder)




Betrügen

Sich selbst zu betrügen, ohne es zu merken, ist ebenso
leicht, wie es schwer ist, andere zu betrügen, ohne dass
sie es merken.

(François de La Rochefoucauld 1613-1680, franz. Schriftsteller)




Zeit

Du bist Zeit. Aufschieben nimmt Zeit.

(© Monika Minder)




Richtiges Denken

Richtiges Denken ist die Voraussetzung für richtiges
Verhalten.

(Annie Besant 1847-1933, britische Theosophin)




Den Blick auf die eigenen Fehler richten

Richten wir den Blick auf eigene Fehler und nicht auf
die anderer.

(Teresa von Avila 1515-1582)




Wartet nicht

Wartet nicht, bis ihr etwas sehr Böses wahrnehmt, sondern
steuert dem Übel gleich anfangs auf alle mögliche Weise.

(Teresa von Avila 1515-1582, spanische Mystikerin)




Wichtiges und Unwichtiges erkennen

Das Ich ist das Subjekt des Handelns, die Welt ist das Objekt
des Handelns. Wer unterscheiden kann, worauf es beim
Handeln ankommt, der erkennt das Wichtigere und das
Unwichtigere.

(Lü Bü We ca. 300-235. v.Chr., chinesischer Kaufmann, Politiker,
Philosoph)




Himmel und Gesetz

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und
zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter
und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt:
Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz
in mir.

(Immanuel Kant 1724-1804)

Aus: Kritik der praktischen Vernunft




Handle nur

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich
wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph der Aufklärung)




Wahrheitsliebe

Das erste und letzte, was vom Genie gefordert wird,
ist Wahrheitsliebe.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)





Definition
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Die Maxime bezeichnet einen ursprünglich aus der Logik
hervorgegangenen Begriff, der als oberste persönliche
Lebensregel, persönlicher Grundsatz des Willens und
Handelns verwendet wird (La Rochefoucould, Goethe).

Maximen sind bei Immanuel Kant Ausdruck des
Vernunftstrebens nach Einheit und Verallgemeinerung.

> Wikipedia






Maxime von Kant
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Maximen der Vernunft


Ich nenne alle subjektiven Grundsätze, die nicht von der
Beschaffenheit des Objekts, sondern dem Interesse der
Vernunft in Ansehung einer möglichen Vollkommenheit
der Erkenntnis des Objekts, hergenommen sind,
M a x i m e n der Vernunft.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph)

Aus: Kritik der reinen Vernunft




Handle so

Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich
als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph)

Aus: Kritik der praktischen Vernunft




Weitere Maximen und Lebensmottos
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Ich sage euch

Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um
einen tanzenden Stern gebären zu können.

(Friedrich Nietzsche 1844-1900)




Die Forderung nach Liebe

Die Forderung, geliebt zu werden, ist die grösste der Anmassungen.

(Friedrich Nietzsche 1844-1900, deutscher Philosoph, Dichter
und klassischer Philologe)




Die Harmonie

Die Harmonie, die sich unter den Wahrheiten befindet, ist
wie die Übereinstimmung in einem Gemälde.

(Immanuel Kant 1724-1804)



Natur kennen und begreifen

Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird
man einsehen, dass die allgemeinen Beschaffenheiten der
Dinge einander nicht fremd und getrennt sind.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph)




Beschränktheit fühlen

Sich in seiner Beschränktheit gefallen, ist ein elender
Zustand; in Gegenwart des Besten seine Beschränktheit
fühlen, ist freilich kein Glück, aber es kann zum Glück führen – –
ängstlich, aber diese Angst erhebt.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

aus: Maximen und Reflexionen, Kunst



Weitere Texte auf folgenden Seiten:
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Literatur- und Geschenk-Tipps
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Sämtliche Maximen und Reflexionen
von Goethe







365 goldene Gedanken






Maximen und Reflexionen von
La Rochefoucauld












Gute Link-Tipps
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Maxime
Wortgeschichte, Maxime bei Kant, der Artikel bei Wikipedia.

Pragmatische Maxime
Ein Grundsatz, der Charles Sanders Peirce behandelt hat.

Maxime Definition
Der gute Mensch nach Kant.

Maxime bei Rudolf Eisler
Wörterbuch der philosophischen Begriffe.

Maximen und Reflexionen bei wissen-im-netz
Goethe's Maximen und Reflexionen.

Immanuel Kant
Leben und Werke.