Die Maxime bezeichnet einen ursprünglich aus der Logik hervorgegangenen Begriff,
der als oberste persönliche Lebensregel, persönlicher Grundsatz des Willens und
Handelns verwendet wird (La Rochefoucould, Goethe).
Maximen sind bei Immanuel Kant Ausdruck des Vernunftstrebens nach Einheit und
Verallgemeinerung:
"Ich nenne alle subjektiven Grundsätze, die nicht von der Beschaffenheit des
Objekts, sondern dem Interesse der Vernunft in Ansehung einer möglichen
Vollkommenheit der Erkenntnis des Objekts, hergenommen sind, M a x i m e n
der Vernunft" (Kritik der reinen Vernunft).
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer
allgemeinen Gesetzgebung gelten könne" (Kritik der praktischen Vernunft).
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Viele schöne und tiefgründige Maxime von Francois de La Rochefoucauld.
"Wir verzeihen oft denen, die uns langweilen, aber niemals denen, die
wir langweilen".