Zitate Philosophie
Zitate Philosophie - Zitat über die Philosophie
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Staunen ist der erste Grund der Philosophie.
(Aristoteles 384-322 v.Chr.)
Philosophieren heisst sterben lernen.
(Die Essays, Mechel de Montaigne 1533-1592)
Eine Philosophie in der man zwischen den Seiten nicht die
Tränen, das Heulen und Zähneklappern und das furchtbare
Getöse des gegenseitigen allgemeinen Mordens hört, ist
keine Philosophie.
(Arthur Schopenhauer 1788-1860)
Eine oberflächliche Philosophie führt von Gott ab, eine
tiefere führt zu Gott zurück.
(Francis Bacon 1562-1626)
Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens,
entbunden aller Systematik, allem Formalismus. Die
Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie.
(Georg Anton Friedrich Ast 1778-1841 - das Wesen
der Philosophie)
Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.
(Cicero 106-43 v.Chr.)
Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab,
was für ein Mensch man ist.
(Johann Gottlieb Fichte 1762-1814)
Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie
Hilfe begehrt, ist ihr Untergang unabwendlich.
(Heinrich Heine 1797-1856)
Wenn man wie die Inder, als Ziel der ganzen intellektuellen
Tätigkeit die Erkenntnis des menschlichen Elends aufstellt
und durch viele Geschlechter des Geistes hindurch einem
solchen entsetzlichen Vorsatze treu bleibt: so bekommt
endlich, im Auge solcher Menschen des erblichen Pessimismus,
das Mitleiden einen neuen Wert, als lebenerhaltende Macht,
um das Dasein doch auszuhalten, ob es gleich wert erscheint,
vor Ekel und Grausen weggeworfen zu werden. Mitleiden wird
das Gegenmittel gegen den Selbstmord, als eine Empfindung,
welche Lust enthält und Überlegenheit in kleinen Dosen zu
kosten gibt - es ist verhältnismässig ein Glück. - Wer aber
als Arzt in irgend einem Sinne der Menschheit dienen will,
wird gegen jene Empfindung sehr vorsichtig werden müssen -
sie lähmt in allen entscheidenden Augenblicken und
unterbindet sein Wissen und seine hilfreiche feine Hand.
Wer einmal, versuchsweise, den Anlässen zum Mitleiden im
praktischen Leben eine Zeitlang absichtich nachgeht und sich
alles Elend, dessen er in seiner Umgebung habhaft werden
kann, immer vor die Seele stellt, wird unvermeidlich krank
und melancholisch.
(Friedrich Nietzsche 1844-1900; Quelle: wie man wird, was
man ist, Insel Verlag 1988)
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