Zitate Religion
Religion Zitate - Zitat über Religion
Sie erhalten hier schöne Zitate zum Thema Religion
In allen Werken des Genies ist Religion.
(Anne Louise Germaine de Staël, franz. Schriftstellerin,
1766-1817)
Ist die Religion auch nur eine naive illusorische Weltanschauung,
so ist sie doch eine Weltanschauung, durch die alle Dinge in
einem höheren Zusammenhang betrachtet werden.
(Helene von Druskowitz, Philosophin, 1856-1918)
Religion ist ein Grundverhältnis zum Dasein, ein Urgegebenes:
ein Sichselbstfühlen eines Metaphysischen.
(Gertrud Simmel)
Die Ahnung ist die Quelle der Religion.
(Jakob Bosshart, Schweizer Schriftsteller, 1862-1924)
Die Irreligiösen sind religiöser, als sie selbst wissen, und
die Religiösen sind es weniger, als sie meinen.
(Franz Grillparzer, österr. Dichter und Dramatiker, 1791-1872)
Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich
bemühen würden, im Geiste der Begründer dieser Religionen
zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann würde keine auf
den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern
verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die
Gegensätze im Glauben würden sich als unwesentlich herausstellen.
(Albert Einstein 1879-1955)
Was ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und höher
entwickeln wollen.
(Christian Morgenstern 1871-1914)
Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die
Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und
die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte
in gleichem Masse abnehmen wie die Politik.
(Karl Kraus 1874-1936)
Zwei Zitate von Nietzsche über Religion
Leute, welchen ihr tägliches Leben zu leer und eintönig vorkommt,
werden leicht religiös, dies ist begreiflich und verzeihlich; nur haben
sie kein Recht, Religiosität von denen zu fordern, denen das
tägliche Leben nicht leer und eintönig verfliesst.
Die religiös strengen Menschen, welche gegen sich selber
unerbittliche Richter sind, haben zugleich am meisten Übles
der Menschheit überhaupt nachgesagt: ein Heiliger, welcher
sich die Sünden und den anderen die Tugenden vorbehält,
hat nie gelebt: ebensowenig wie jener, welcher nach Buddhas
Vorschrift sein Gutes vor den Leuten verbirgt und sie sein
Böses allein sehen lässt.
(Friedrich Nietzsche 1844-1900; Quelle: wie man wird, was man
ist, Insel Verlag 1988)
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